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Was ist Digitalisierung 2.0?

Digitalisierung 2.0 bedeutet, nicht nur einzelne Prozesse zu digitalisieren, sondern sein ganzes Unternehmen digital zu optimieren und an moderne Herausforderungen anzupassen. Die Digitalisierung 2.0 als vertiefte Form der Digitalisierung ist der nächste Schritt auf dem Weg zu einem mobilen Unternehmen. Wir erklären hier, warum man diesen Schritt gehen sollte.

Bild: Digitalisierung 2.0

Digital ist nicht gleich Digitalisierung

Wenn von Digitalisierung in der Unternehmenswelt die Rede ist, dann ist damit nicht immer das Gleiche gemeint: Viele verstehen unter Digitalisierung noch die Anwendung einzelner Softwarelösungen, bei denen es sich in der Realität meistens um veraltete Branchensoftware handelt, die Unternehmen beispielsweise bei der Stammdatenverwaltung und Rechnungsstellung unterstützt.

Diese Lösungen der Digitalisierung 1.0 ermöglichen durch starre Benutzerführung oft keine flexiblen und zufriedenstellenden Arbeitsabläufe. Auch Datenaustausch und Schnittstellen sind selten eingebunden.
Das führt zu Problemen wie Datensilos und Medienbrüchen: Daten müssen doppelt eingepflegt werden, Fehler treten häufig auf, Fotos müssen herunter- sowie an anderer Stelle wieder hochgeladen werden und die Kommunikation verläuft chaotisch.
Für Mitarbeiter stehen solche uneinheitlichen, komplizierten Abläufe und trägen Digitalisierungsversuche in krassem Kontrast zu ihrem Lebensalltag, in dem Informationen ganz selbstverständlich über die Cloud geteilt werden und Kommunikation auf allen Ebenen vernetzt ist.

Die vernetzte Zukunft

Was mit der Generation-Y angefangen hat, führt die mittlerweile im Arbeitsalltag angekommene Generation-Z weiter: Smartphones, Social Media, unbegrenzter Internetzugang sowie veränderte Erwartungen an Arbeitsumfeld und Führungsstile sind für die jungen Generationen selbstverständlich.
Nur wenige Unternehmen in Deutschland sind darauf wirklich vorbereitet.

Die Corona-Pandemie hat Unternehmen und Arbeitnehmern zudem gezeigt, was alles möglich ist in Bezug auf Digitalisierung und modernes Arbeiten. Inzwischen ist vielen Unternehmen klar: Ob Home-Office und Remote-Arbeiten funktioniert, liegt maßgeblich an der Führungsperson. Sie muss dafür alle Abläufe im Unternehmen und Team genau verstehen und anpassen.
Aber auch ohne digitale, cloudbasierte Tools, die eine klare Ordnung und Struktur von Prozessen und Aufgaben sowie Zusammenarbeit ermöglichen, kann es nicht gelingen. Wenn wir von Digitalisierung 2.0 sprechen, reden wir von genau solchen Webanwendungen und mobilen Apps, die bestenfalls alle miteinander in der Cloud verbunden sind.

Wir meinen hier Lösungen wie zum Beispiel

  • Google Suite und Google Drive, mit denen Daten und Dokumente online erstellt, gespeichert und mit allen geteilt werden können
  • HubSpot und ZOHO als CRM-Software
  • lexoffice und easybill als Rechnungsprogramme
  • Mailchimp oder Sendinblue für E-Mails und Marketing
  • Asana, Trello oder Monday für die Projektplanung
  • Zoom und Slack zur Kommunikation
  • mfr® - die Field Service Management Software, um Aufträge und Außendienst zu steuern und Arbeiten zu dokumentieren.

Die Anwendung solcher Tools ist nutzerfreundlich und auf klare, strukturierte und maximal effiziente Arbeitsabläufe ausgelegt. Mit der Digitalisierung 2.0 sind digitalisierte Prozesse keine Nebenanwendungen mehr, sondern werden zu integralen Bestandteilen des gesamten Unternehmens-Managements. 

Somit greift die Digitalisierung 2.0 auf alle Prozessarten in einem modernen Betrieb über: Von den die Wertschöpfung betreffenden Kernprozessen, die alles von der Planung bis zum direkten Kundenkontakt abdecken, über die unterstützenden Prozesse wie Buchhaltung und Datenmanagement bis hin zu den Managementprozessen, bei denen die Performance des Unternehmens ausgewertet wird.

Field Service Management Software ist dafür da, alle diese Prozesse in einer Lösung zu vereinen und das Unternehmen ganzheitlich zu optimieren.

 

Vertiefte Digitalisierung ist notwendig für mehr Wachstum

Kleine und mittelgroße Service- und Handwerksunternehmen tun sich immer noch schwer, die Digitalisierung ausreichend ernst zu nehmen und anzuerkennen, dass die Digitalisierung einzelner, ehemals analoger Prozesse allein nicht ausreicht. Schließlich soll die Digitalisierung kein Selbstzweck sein: Ihr Ziel ist es, ein Unternehmen konkurrenzfähiger, transparenter, zukunftsorientierter, leistungsstärker und effizienter zu machen.
Man kann ein Unternehmen auch führen, ohne die Digitalisierung 2.0 mitzuvollziehen, aber nachhaltiges Wachstum und die Möglichkeit, sein Unternehmen zu erweitern, sind jedenfalls nur auf digitalem Weg möglich. 

Was den Einsatz von Field Service Management Lösungen angeht, ist laut Gartner Deutschland mit 20% das Schlusslicht im weltweiten Vergleich. Das ist problematisch, denn die technologische Entwicklung wartet nicht auf Nachzügler.
Wer auf die verstärkte Digitalisierung seines Unternehmens setzt, kann sich außerdem sicher sein, dass Fehler durch miteinander inkompatible, vereinzelte Digitalisierungsansätze nicht auftreten.
Eine professionelle Field Service Management Software steigert insofern nicht nur die Leistung eines Unternehmens, indem sie Zeit spart, sondern macht den Betrieb und seine Abläufe insgesamt krisenfester. 

Es lässt sich festhalten: Den eigenen Betrieb weiter zu modernisieren und zukunftstauglich zu machen, mag zwar erst einmal schwierig erscheinen, aber es lohnt sich. Das gilt auch für Handwerksbetriebe. Wie man die passende Handwerkersoftware findet, erklären wir hier. Und wie Digitalisierung in der Praxis konkret funktionieren kann, zeigen wir hier.

 

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