Welche Software passt am besten zu deinem Betrieb?
Vergleiche die Schwerpunkte, Funktionen und Einsatzbereiche von mfr® und STREIT und finde heraus, welche Software besser zu den Anforderungen deines Betriebs passt.
Empfohlen von 800+ Serviceleitern und Geschäftsführern.
Der Vergleich: mfr® vs. STREIT
Wer eine Software für Handwerks- und Servicebetriebe sucht, stößt häufig auf mfr® und STREIT. Beide Lösungen finden Anwendung Gewerken wie SHK, Elektro oder Kälte/Klima.
Doch trotz sich überschneidender Anwendungsgebiete gibt es zentrale Unterschiede zwischen mfr® und STREIT. Diese sind nach unserer Einordnung vor allem in der Positionierung der Anwendungen und im Prozessfokus auszumachen. Während STREIT Büroprozesse in den Vordergrund stellt, legt mfr® den Fokus auf technische Serviceprozesse.
Kurzfazit:
Wenn du eine zentrale Branchensoftware suchst, die kaufmännische Abläufe, Projekt- und Materialverwaltung in einer Lösung bündelt, kann STREIT eine gute Wahl sein. Besonders bei stark projektorientierten Abläufen mit Kalkulation, Leistungsverzeichnissen und GAEB-Dateien.
Wenn du hingegen die täglichen Serviceeinsätze im Außendienst – Installationen, Wartungen, Prüfungen etc. – gezielt und umfassend optimieren willst, ist mfr® aus unserer Sicht die passendere Wahl. Dank offener Schnittstellen lässt sich mfr® problemlos an bestehende ERP- oder Buchhaltungssystem andocken.
Der zentrale Unterschied: Tiefe Projektplanung vs. flexible Serviceoptimierung
Der Unterschied zwischen STREIT und mfr® liegt vor allem darin, von welchem Prozess aus die Software gedacht ist.
STREIT ist als ERP-Branchensoftware vom Gesamtprojekt her gedacht. Tools zur Angebotskalkulation, Materialbeschaffung und Abrechnung bilden hier die Grundlage für die strategische Planung großer Aufträge und Baustellen. Diese Planungs-Tools können je nach Bedarf durch spezielle Features wie die Monteur App erweitert werden. Damit spielt STREIT seine Stärken vor allem bei größeren und länger laufenden Vorhaben aus.
mfr® fokussiert sich als Field Service Management Lösung stärker auf den laufenden Serviceeinsatz. Im Mittelpunkt steht die Ausführung im Außendienst, inkl. Planung, Steuerung, mobile Dokumentation, Auswertung und Automation täglich wiederkehrender Serviceeinsätze. Unternehmen starten mit dem Modul Field Service – das sich entweder als spezialisierte Erweiterung an bestehende Systeme andocken lässt oder durch weitere Bausteine wie mfr® Project oder mfr® Office ergänzt wird.
Kurz gesagt: STREIT schaut stärker auf das Gesamtprojekt, mfr® auf die Optimierung des einzelnen Einsatzes.
Für wen sich mfr® besonders eignet
mfr® ist aus unserer Sicht besonders passend, wenn der Außendienst ein zentraler Hebel für Qualität, Wachstum und Profitabilität ist. Das gilt vor allem für Unternehmen, die:
- regelmäßig mehrere Techniker, Monteure oder Serviceteams koordinieren
- Wartungen, Reparaturen, Installationen oder Notdienste durchführen
- kurzfristige Einsätze und Terminänderungen professionell steuern müssen
- eine mobile App für strukturierte Einsatzabwicklung im Feld benötigen
- digitale Checklisten, Fotos, Unterschriften und Serviceberichte nutzen möchten
- wiederkehrende Wartungen und Prüfprozesse automatisieren wollen
- bestehende ERP-, Buchhaltungs- oder Branchensysteme mit professionellem Field Service Management ergänzen möchten
Für Serviceunternehmen, die täglich wechselnde Aufträge wie Wartungen, Montagen, Reparaturen oder Prüfungen planen und koordinieren müssen, kann mfr® die richtige Lösung sein.
Für wen sich STREIT besonders eignet
STREIT kann eine gute Wahl sein, wenn dein Betrieb viele kaufmännische, organisatorische und projektbezogene Prozesse in einem zentralen Branchensystem abbilden möchte. Das gilt vor allem für Unternehmen, die:
- Kalkulation, Angebot, Auftrag und Abrechnung zentral steuern möchten
- Finanzbuchhaltung und Dokumentenmanagement in der Software abbilden wollen
- Materialwirtschaft und Lagerverwaltung eng mit Projekten verbinden möchten
- regelmäßig Leistungsverzeichnisse und GAEB-Dateien bearbeiten
- umfangreiche Projekt- und Materialkalkulationen durchführen
- einen ERP-orientierten Ansatz für Handwerk und Bau suchen
Für mittelständische bis größere Handwerksbetriebe, die komplexere Projekte kalkulieren und verwalten müssen, kann STREIT die passende Lösung sein.
Fazit
STREIT und mfr® setzen unterschiedliche Schwerpunkte. STREIT unterstützt vor allem projektorientierte Handwerks- und Bauprozesse. mfr® legt den Fokus auf den Serviceauftrag und verbindet Büro, Disposition, Außendienst, Dokumentation, Auswertung und Abrechnung zu einem durchgängigen Prozess.
Welche Lösung besser passt, hängt deshalb davon ab, wo in deinem Betrieb der operative Druck entsteht: bei längerfristigen Projekten und zentraler Betriebsverwaltung oder bei der täglichen Steuerung deiner Serviceeinsätze im Feld.
Dieser Vergleich gibt dir eine erste Orientierung aus Sicht von mfr®. Die Entscheidung triffst du am besten anhand deiner echten Abläufe: Vergleiche beide Lösungen mit deinen konkreten Anforderungen, teste typische Prozesse und sprich mit den jeweiligen Lösungsberatern.
Hinweis: Dieser Vergleich dient der ersten Orientierung und basiert auf unserer fachlichen Einordnung typischer Einsatzbereiche. Funktionen, Pakete und Schwerpunkte können sich ändern. Prüfe beide Lösungen anhand deiner konkreten Anforderungen.
| Entscheidungsbereich | mfr® Field Service ManagementFSM-Plattform | STREIT SoftwareERP-Branchensoftware |
|---|---|---|
| Kaufmännische Prozesse & VerwaltungRelevant, wenn Angebote, Rechnungen und Abrechnung eng am Serviceprozess hängen sollen. | Angebote, serviceorientierte Kalkulation und Rechnungen sind eingebunden und direkt mit Auftrag, Einsatz und Dokumentation verbunden. Finanz- und Lohnbuchhaltung laufen über die Übergabe an dein Buchhaltungssystem. | Umfassendes kaufmännisches Fundament mit Angeboten, Teilrechnungen, Mahnungen, Gutschriften und Lieferscheinen. Aufträge und Projekte können durchgängig analysiert und nachkalkuliert werden, rechtssicher mit Pflichtangaben und Archivierung. |
| Kalkulation, GAEB & VOBRelevant für Bau- und Projektgewerke mit Leistungsverzeichnissen und VOB-Abrechnung. | Serviceorientierte Kalkulation ist enthalten. GAEB-Leistungsverzeichnisse (nur bedingt) und VOB-Abrechnung bildet mfr® nicht ab. | Tief integrierte Projektkalkulation mit GAEB-Import und -Export für Ausschreibungen sowie VOB-konforme Abrechnung mit Teil-, Abschlags- und Schlussrechnungen. |
| Material, Einkauf & LagerRelevant für materialintensive Projekte und Baustellen. | Mobiles Lager in der Techniker-App: Verbrauchtes Material bucht mfr® direkt vom Bestand ab und bestellt ab einem festgelegten Mindestbestand automatisch nach. Das Lager ist an Lieferanten angebunden. | Material-, Lager- und Werkzeugverwaltung integriert. Mobiles Lager über die Zusatz-Apps Lager+ und Bestell+ möglich. |
| Einsatzplanung & DispositionRelevant, wenn viele Techniker, Termine und Serviceeinsätze koordiniert werden müssen. | KI-gestützte Einsatzplanung mit GPS-Tracking, Plantafel, Ressourcen, Teams, Verfügbarkeiten, Einsatzstatus und automatisierter Terminlogik. | Baustellenplaner mit Kalender für die Termin- und Monteurplanung von Aufträgen und Projekten. |
| Wartung & ServiceRelevant für regelmäßige Wartungs-, Prüf- oder Reparatureinsätze. | Strukturierte und automatisierte Wartungsplanung mit automatischer Terminabstimmung mit Kunden und integrierter Anlagendatenbank mit Historie. Auch mobil. | Eigene Wartungsverwaltung für wiederkehrende Wartungsobjekte. Schwerpunkt auf Verwaltung und Fakturierung. |
| Formulare & ChecklistenRelevant, wenn du eigene Prüf-, Wartungs- oder Serviceformulare digital abbilden willst. | Formular- und Checklisten-Baukasten ist Teil der Plattform. Eigene Formulare und dynamische Checklisten mit Fotos entstehen direkt im System und hängen am Auftrag. | Checklisten für Wartungs- und Serviceaufträge, per Desktop und App nutzbar. Ein frei konfigurierbarer Baukasten für eigene Prüf- und Serviceformulare ist aus den öffentlichen Informationen nicht ersichtlich. |
| Techniker-App & mobile DokumentationRelevant, wenn Teams im Feld strukturiert und auch offline arbeiten müssen. | Offlinefähige App für die gesamte Einsatzabwicklung: Aufträge, Checklisten, Anlageninfos, Dokumente, Zeiten, Materialien, Fotos, Unterschrift und Rückmeldungen. | Mehrere spezialisierte Apps, die zur Desktop-Hauptanwendung hinzugebucht werden: u. a. Monteur+ (Auftragsabwicklung), Aufmaß+, Zeit+, Zeitfreigabe+, Lager+, Bestell+, Bautagebuch+ und CRM+. |
| Cloud & SystemarchitekturRelevant, wenn du standortunabhängig und ohne eigene Serverinfrastruktur arbeiten möchtest. | Von Grund auf cloudbasiert. Zugriff über Browser und App, ohne eigene Serverinstallation. | Cloudfähige Desktop-ERP-Software mit ergänzenden Apps. Die Apps synchronisieren mit der Desktop-Hauptanwendung, es handelt sich aber nicht um eine vollständig browserbasierte Cloud-Plattform. |
| Schnittstellen & ERP-AnbindungRelevant, wenn ein bestehendes ERP erhalten bleiben und der Außendienst darauf aufsetzen soll. | Offene Schnittstellen zu ERP-Systemen wie SAP, Microsoft Navision und Sage. mfr® setzt als spezialisierte Schicht auf dein Kernsystem auf. Unterstützt zudem gängige Belegaustausch-Formate wie UGL, IDS, ZUGFeRD und XRechnung. | Eigenes Branchen-Hauptsystem mit Schnittstellen zum Großhandel und für den Belegaustausch (UGL, IDS, OMD, ZUGFeRD, XRechnung). |
| Skalierbarkeit im AußendienstRelevant, wenn dein Betrieb mit mehr Technikern, Teams und Einsatzorten wächst. | Ausgelegt auf wachsende Serviceorganisationen mit mehreren Technikern und Teams in z. B. SHK, HLK, Kälte/Klima, Elektro, Solar und Sicherheitstechnik. | Ausgelegt auf Handwerksbetriebe mit kaufmännisch-projektorientierten Abläufen. Baustellen-Funktionen werden über zusätzliche Module und Apps hinzugebucht. |
| Einstieg & BetriebsmodellRelevant, wenn du die Software vorab selbst testen und ohne großes Projekt starten möchtest. | Cloud-first. Im Browser starten, ohne umfangreiches Installations- oder Implementierungsprojekt schnell eingeführt im Betrieb. Kostenloser Test, Live-Demo, geführtes Onboarding – schnelle Einarbeitung. | Einstieg mit persönlicher Live-Demo statt Self-Service-Test. Einführung, Einrichtung und Schulung werden individuell durch STREIT begleitet. |